IT-System

Gemäß Duden für Informatik ist ein System eine Zusammenfassung mehrerer Komponenten zu einer als Ganzes aufzufassenden Einheit. Die Komponenten können von gleicher Art (homogene Systeme, z. B. Programme) oder sehr unterschiedlich sein (z. B. die Zusammenfassung von Hardware- und Software zu einem System) und lösen in der Regel ein definiertes Bündel von Aufgaben.
Das BSI definiert ein IT-System als eine technische Anlage, die der Informationsverarbeitung dient und eine abgeschlossene Funktionseinheit bildet.  Typische IT-Systeme sind demnach u.a.Clientrechner, Großrechner, Serversysteme, Datenbanksysteme, Prozessrechner, Digitale Messsysteme, Microcontroller-Systeme,  eingebettete Systeme, Mobiltelefone, Handhelds, Videokonferenzsysteme und diverse Kommunikationssysteme. Von den IT-Systemen grenzt das BSI Infrastruktur und Netzwerkkomponenten ab.

Aus Gründen der Vereinfachung bzw. zugunsten einer vollständigen Betrachtung der IT-Dokumentation ist es sinnvoll  Infrastruktur- und Netzwerkkomponenten ebenfalls im Rahmen der Systemdokumentation zu betrachten.

Systemakten

Systemakten sind Teil der IT-Betriebsdokumentation und beschreiben nach unserer Definition (häufig automatisiert) die Komponenten eines Systems sowie deren Konfiguration und damit das „WAS“. Hierzu zählen neben Systemspezifikationen auch Informationen zu Garantieleistungen, Wartungsverträge, Lizenzen und ähnliches. Dies erfordert einen modularen Aufbau, was durch den Begriff Systemakte verdeutlicht wird.  Was, wann wie von wem mit dem System zu tun ist, wird hingegen sinnvollerweise im Betriebshandbuch dokumentiert.